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#heegrundassisi - tag 12

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Was für ein Tag. Beim Frühstück ahnte ich noch nicht, was da auf mich wartet. Aber erst einmal eins nach dem Anderen. Das Frühstück war erfreulich umfangreich. Brötchen, Wurst, Marmelade, Ei, Obst und – Kuchen, gleich mehrere. Aber – Tipp für Italienreisende: Macht Euch am Kaffeeautomaten einen doppelten Espresso und füllt mit heißem Wasser auf. Ist besser als ein Americano 😉.  Da ich das Rad mit auf das Zimmer nehmen konnte (wurde mir aktiv angeboten und das Rad stand über Nacht auf dem Balkon), hatte ich die Taschen schon vor dem Frühstück dran gehängt. So konnte es auch gleich um kurz nach halb neun los gehen.  Wieder fuhr ich auf Nebenstraße und tolle Gravel-Strecken in Richtung Perugia. Eigentlich wäre die Tour an Perugia vorbeigegangen. Doch ich wollte nochmal durch die Altstadt rollen, die mir vor 5 Jahren so gut gefallen hatte. Doch irgendwie hatte ich bei der Streckenumlegung auf Komoot gepennt. Es ging zickzack, kreuz und quer, hoch und runter, nur nicht dahin w

#heegrundassisi - Tag 11

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Gut geschlafen hatte ich im ‚Lo Studio‘. Aber das Frühstück wird bei den Italienern ein wenig vernachlässigt. Liegt es vielleicht daran, dass das Abendessen eher spät eingenommen wird? So gab es abgepacktes, was beim Bezug des Apartments bereitgestellt war. Cornetti, Zwieback, Babybell, Marmelade in Fertigpacks – Naja.  Dafür hat die Strecke heute richtig Spaß gemacht. Zuerst auf einer Landstraße zum einrollen. Dann ging es auf einem Nebensträßchen aufwärts und ging dann in einen Schotterabschnitt über. Erst langsam ansteigend, dann mit bis zu knackigen 16% aufwärts. Ist es schon bergauf eine Herausforderung mit dem Gepäck zu fahren, sind auch die teilweisen steilen Abfahrten auf Schotter nicht ohne. Hät awwer alles nochma jut jegange – wie der Kölner sagt.  Arezzo habe ich dann in einem Wechsel von Land- und Nebenstraßen erreicht. Der Verkehr in die Stadt hinein hielt sich in Grenzen. Arezzo selbst ist en kleines aber feines Städtchen mit schönem it

#heegrundassisi - Tag 10

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Die Unterkunft in der Bar – Ristorante - Albergo Luna am Lago Suviana hatte was. Für die beiden Wirtsleute (beide wohl gut über 70) war ich wahrscheinlich genauso ein Unicum wie die beiden für mich. Allein das Abendessen war den Stopp wert. Das Frühstück um halb acht war auch gut aber übersichtlich. Zwei Cornetti (noch leicht warm) und zwei Caffé Americano, die der noch leicht brummige Maestro aus seiner Barista Maschine zauberte. Leute vergesst de Schicki-Micki-Kaffeestuben in den Städten und fahrt mal nach Italien aufs Land.  Die Strecke die nach dem Start um kurz nach halb neun kam war genau das, worauf ich mich gefreut hatte. Ein Traumsträßchen, das zuerst am Lago Suviana vorbeiging und sich dann über rund 25 Kilometer von rund 400 Meter auf ca. 900 Meter hochzog. Da zwischendurch auch kurze Abfahrten dabei waren, konnten die Steigungsprozente auch schon mal zweistellig sein. …und ich habe ja das Gewicht von Pogacar – als Gepäck dabei 🙈. So ging es auf einer schmalen W

#heegrundassisi - Tag 9

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Obwohl ich verhältnismäßig lange und gut geschlafen hatte, hatte ich heute erstmals Motivationsprobleme. Eigentlich hatte ich Hunger und sollte ja auch etwas essen, auf der anderen Seite wollte nichts so richtig an mich ran. Das Frühstück fiel auch eher (umfangmäßig) bescheiden aus.  Ich startete um kurz nach halb neun und es stellte sich noch heraus, wie gut das  war. Die ersten rund 5 Kilometer ging es auf dem Damm des Po entlang. Was mir bereits gestern und heute wieder auffiel waren die Baumplantagen im Überflutungsbereich. Nicht hier und da einmal sondern recht umfangreich. Auch sah ich Vögel, die ich von unseren Breiten her nicht kannte.  Kurz vor Bologna folgte ich für einige Kilometer einem Kanal, der rund 80 bis 100 Meter breit war. Es war zwar kaum Wasser darin (wie in fast allen Flüssen, Bächen und Kanälen), aber er stand voll mit Schilf und anderem niedrigen Bewuchs. Man spürte förmlich, welches Leben darin herrschen musste. Ansonsten ging es bis ca, 10 Kilomet

#heegrundassisi - Tag 8

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Das Frühstück im ‚Il Sogno‘ war reichlich und lecker (mit einem Schälchen kleingeschnittener und gezuckerten Erdbeeren). Also wenn ihr mal dort in der Nähe seit und sucht eine Unterkunft – ‚Il Sognio‘ in Avio.  Los ging es um kurz vor neun. Es war sonnig und die Temperaturen hatten schon knapp über 20 Grad. Wieder fuhr ich entlang der Etsch und hatte auch heute wieder tolle Eindrücke. Von der Lanfschaft, den Dörfern von den Weinreben links und rechts und von der Schlucht ca. 10 Kilometer vor Verona. Sonne und Schatten weckselten sich schön ab. Es war eines der schönsten Stücke entlang der Etsch.  Durch Verona lief es recht gut. Auch hier ein prima Radwegenetz und die bei Komoot geplante lotste mich gut durch den Stadtbereich. Lediglich einmal wies mir das Schicksal eine alternative Route von ca. 2 Kilometern zu (ich verfahre mich doch nicht 😊).  Hinter Verona ging es auf das wahrlich flache Land von Venetien. Sehr landwirtschaftlich gepr